
In der Nähe Hawaiis wurden ganz spezielle Relikte aus dem zweiten Weltkrieg gefunden. Eine Unterwasserexpedition entdeckte auf dem Meeresgrund die Wracks revolutionärer Angriffs U-Boots mit denen die Japanischen Streitkräfte die Küste der Vereinigten Staaten von Amerika und den Panamakanal angreifen wollten.

Vor der endgültigen Kapitulation des Japanischen Kaiserreichs planten die Japanischen Militärs einen Großangriff auf Metropolen an der US-Ostküste und den Panamakanal. Mit einem Angriff auf die Schleusen des Panama Kanals hätten die Japaner den wichtigsten Nachschubweg zwischen Atlantik und Pazifik zerstören können und so die strategischen Karten für den Krieg neu mischen können. Die vor Hawaii gefundenen U-Boot Wracks waren für den damaligen Stand der Technik äußerst hoch entwickelt und hätte den Amerikanern große strategische Verluste zufügen können. Bei den Schiffen der sogenannten Sen Toku Klasse handelte es sich um eine revolutionäre Art von Angriffs-U-Booten mit einer damals gigantischen Länge von über 120 Metern, die sogar die Möglichkeit hatten in einem wasserdichten Hangar einige mittlere Bomber mitzuführen, von denen jeder eine Bombenlast von fast einer Tonne befördern und auf sein Ziel abwerfen konnte. Durch ihre gewaltige Reichweite von fast 38.000 Seemeilen und einer maximalen Geschwindigkeit von 24 Knoten waren die Schiffe eine ernstzunehmende Gefahr für sämtliche feindliche Hafenstädte.
Neben der Fähigkeit innerhalb kürzester Zeit Flugzeuge in die Luft zu bringen waren die japanischen U-Boote auch mit verschiedenen Waffen wie Torpedos, Fliegerabwehr und Artillerie ausgerüstet. Eine weitere fortschrittliche Technik wurde bei der Herstellung des gewaltigen Rumpfes angewendet. Die gesamte Außenfläche des Kriegsschiffs war mit einer flexiblen Schicht überzogen, die Radar und Sonar Signale abschwächte und das U-Boot so fast unsichtbar für feindliche Früherkennung machten. Viele Teile der verwendeten Techniken stammten aus deutscher Produktion und ermöglichten es den Japanischen Einheiten auf Feindfahrt ihre Angreifer und Ziele auf große Entfernung zu identifizieren.

Wie das Wrack dieser, als Erstschlagwaffe konzipierten U-Boots vor die Küste von Hawaii kam lässt sich durch das Ende des Kriegs im Pazifik und dem aufkeimenden Kalten Krieg erklären. Nach der Kapitulation der Japaner, die durch den umstrittenen Einsatz der Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki ausgelöst wurde, übernahm die US-NAVY die Schiffe als Kriegsbeute und überstellte sie nach Pearl Harbour, wo sie von Amerikanischen Technikern gründlich untersucht wurden. Anschließend wurden die Boote von den Amerikanern versenkt um zu verhindern, dass die damals noch Alliierten Russen die Technologie nicht in die Finger bekommen.
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