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Die YACHT meldet: Akute Geldnot beim ÖSV

Service | 21.12.2009 - 14:19:24

Ein Minus von 500.000 Euro, dazu Gerüchte, dass der Österreichische Segelverband finanziell am Boden sei und seine Zukunft in Frage stehe. Das deutsche Magazin YACHT befasst sich in seiner Weihnachtsausgabe mit der prekären Lage des ÖSV, der ja auch Herausgeber der Yachtrevue ist.

 

 

Jetzt ist das Finanzdebakel des Österreichischen Segelverbandes bereits Thema in deutschen Medien. Die YACHT bringt auf Seite 10 unter dem Titel "Gegenwind in Österreich" ein kritisches Interview mit dem ÖSV-Finanzreferenten Herbert Houf zur dramatischen Schuldensituation des Verbandes. Houf gesteht dabei ein: "... unsere Spielräume sind eingeschränkt". Er behauptet aber: "Die Zukunft des Verbandes ist gesichert".

Wie es zu der Schieflage im Verband gekommen ist, begründet der Finanzreferent so: "Der Spitzensport hat uns zu sehr belastet, und öffentliche Gelder sind ausgeblieben". Die YACHT stellt in den Raum: "Nun wird von Unmut der Mitgliedsvereine berichtet". Holub darauf: "Es gibt immer Spannungen in solchen Krisen ...".

Zur desaströsen Finanzgebarung rund um die Isaf World Sailing Games von 2006 befragt, schiebt der ÖSV-Funktionär die Verantwortung von sich: Für den Verband spiele das finanzielle Debakel keine Rolle, "denn die Durchführung war auf eine Projektgesellschaft ausgelagert. Der geht es heute in der Tat nicht gut ...".

 

 


 

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Name Text
haddok

Typisch österreichisch!

Das ist wieder einmal typisch österreichisch: Gelder von Mitgliedern zumindest fahrlässig verschleudern und dann herumjammern, der Staat sei schuld, weil es zu wenig Subventionen für den ÖSV gegeben hat.
Was bei den Isaf Games gelaufen ist, hat allerdings mit "fahrlässig" gar nichts mehr zu tun. Aber das hat der ÖSV ja "ausgelagert". Also sind auch da alle anderen schuld.

Kommentar melden | 21.12.2009 - 14:28:50

skippy

Richtig erkannt

Erst Gelder einstreifen dann dubiose Firmen gründen und einen Teil des Geldes möglichst schnell verbraten - den Rest unter den Funktionären aufteilen, dann jammern.

Hat in Österreich Tradition und wird deshalb auch nicht geahndet.

Kommentar melden | 22.12.2009 - 08:43:08

erpl

Was ist die Yachtrevue?

Gibt es dieses Blatt überhaupt noch?

Kommentar melden | 22.12.2009 - 10:17:45


 
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