
Regatta | 05.01.2010 - 14:58:36

Nico Delle Karth und Niko Resch kommen bei der 49er Weltmeisterschaft auf den Bahamas trotz der kühlen Witterung ordentlich ins Schwitzen und passable ins Fahren. Mit einem Podestplatz deuten die Weltranglisten-Dritten ihr Potential an und zeigen sich zuversichtlich und angriffslustig, die Lust auf mehr ist deutlich spürbar.
Zufriedenheit kann sich nach drei von 17 Wettfahrten freilich noch keine breit machen, aber die Erleichterung ist im Lager der Österreicher nach der ersten Qualifikationsrunde durchaus spürbar. „Sicher ist noch mehr drinnen, denn es war kein fehlerfreier Tag, aber für den Anfang sind wir absolut zufrieden“, spricht Resch aus, was auch Delle Karth denkt. Mit den Plätzen 5, 13 und 3 ließen die beiden 25-Jährigen wenig anbrennen, den zwischenzeitlich neunten Gesamtrang sehen die Vize-Weltmeister von 2007 als gute Ausgangsposition. In den kommenden 48 Stunden und sechs Wettfahrten werden die Finalteilnehmer (25 Teams) ermittelt, „erst dann“, so Resch, „kommt die Medaillenjagd so richtig in die Gänge.“
Bis dato wurden die Verhältnisse ihrem herausfordernden Ruf gerecht, der ablandige kalte Nordwind wechselte im Sekundentakt Stärke (2-5 Beaufort) und Richtung. „Es ist ungemein selektiv, du musst ständig arbeiten und höllisch aufpassen, jede kleine Unachtsamkeit wird sofort bestraft.“ So geschehen in Durchgang zwei, wo ein negativer Schlag den Verlust von zehn Plätzen mit sich brachte.
Die taktischen Entscheidungen müssen im Sekundentakt getroffen werden, das Bootshandling macht den Unterschied aus. Gerade letzteres war aufgrund der holprigen Saisonvorbereitung der Unsicherheitsfaktor, doch die Befürchtungen bestätigten sich nicht, im Gegenteil. „Wir fühlen uns gut, haben viel Spaß und eine entsprechend positive Stimmung an Bord“, so Delle Karth, der seinem Kärntner Partner ein perfektes Zeugnis ausstellt. „Niko bedient alle Segel und hat aufgrund der Verhältnisse ununterbrochen Stress. In Durchgang drei hatte er Krämpfe in den Unterarmen, zudem ist er immer noch stark verkühlt. Trotzdem sind wir immer besser ins Fahren gekommen, das spricht für ihn und lässt noch einiges erwarten.“ Das selektive Revier hat bereits einige Opfer gefordert, sowohl in der Qualifikation als auch im Finale (8 Wettfahrten) kann jeweils nur einmal gestrichen werden.|
1
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Nathan Outteridge/Ian Jensen
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AUS
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5
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2
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Stevie Morrison/Ben Rhodes
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GBR
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7
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3
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John Pink/Rick Peacock
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GBR
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10
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9
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Nico Delle Karth/Niko Resch
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AUT
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21 (5/13/3)
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Quelle Dominic Marsano, Bilder Dominic & Fried Elliott
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