
Nach dem feierlichen zu Wasser lassen von Alinghi 5 dem gewaltigen Rennkatamaran des Cupverteidigers segelt das Team von Alinghi täglich vor Valencia um sich an die Wetterbedingungen des Reviers am Austragungsort des 33. America´s Cups zu gewöhnen und sich auf das Rennen am 8. Februar 2010 vorzubereiten.
Bei einer offiziellen und feierlichen Zeremonie wurde der Katamaran Alinghi 5 des titelverteidigendes Teams im Hafen von Valencia zu Wasser gelassen und die Flagge der Stadt gehisst, die das Team und den 33. America´s Cup gastfreundlich beherbergt. Alinghis Team-Präsident Ernesto Bertarelli begrüsste Francisco Camps, den Präsidenten der Region und Rita Barbera, die Bürgermeisterin von Valencia, die ihm die Flagge von Valencia übergab.
"Wir sind bereit für das Match", erklärte Bertarelli gegenüber den anwesenden Medien. "Das Team ist da, ich bin da und wir sind vorbereitet für den America's-Cup-Match am 8. Februar"
Während die mächtigen Segel mit einem Kran an Bord des Katamarans gehievt wurden äußerte sich Bertarelli zu der neuen Klage von BMW Oracle bezüglich der Segel des Alinghi Teams. "Unsere Segel basieren auf Schweizer Technologie und sind in Villeneuve in der Schweiz hergestellt worden. Diese Schweizer Technologie ist sowohl von Verteidigern als auch von Herausforderern im America's Cup seit 1995 benutzt worden und wir haben eine jahrelange Entwicklung in der Schweiz durchgemacht, um sie herzustellen. Falls das amerikanische Rechtssystem ihren Gebrauch verbieten sollte würde BMW Oracle den America's Cup vor Gericht gewinnen, weil wir ohne unsere Segel nicht antreten können."
Als Alinghi 5 auslief, stieg Ernesto an Bord des Katamarans und die Gäste in die Begleitboote, um Alinghi 5 bei den ersten Trainingseinheiten zu beobachten.
Bilder George Johns, Luca Butto, Carlo Borlenghi / Alinghi
