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Jessica: "40 Knoten Wind, das ist ganz normal"

People | 08.02.2010 - 12:36:13

Sie segelt allein und nonstop mit ihrer 34 Fuß kleinen Yacht PINK LADY um die Welt. Die 16jährige Schülerin Jessica Watson hat bereits Kap Hoorn im Kielwasser und Stürme mit mehr als 60 Knoten Wind erlebt. Jetzt haben sie Sturmausläufer mit 40 Knoten erwischt. Sie sagt: "Das ist für mich inzwischen schon ganz normale Routine".

 

So unterschiedlich sind die Wahrnehmungen und der Umgang mit schwierigen Situationen. Während ein normaler Urlaubs- und Freizeitsegler bei 30 Knoten Wind den geschützten Hafen meist gar nicht mehr verlässt, sind für die junge Seglerin Jessica inzwischen 40 Knoten und vier Mehter hohe Wellen gar kein großes Thema mehr. Sie sagt: "Das ist nach den Knockdowns bei mehr als 60 Knoten Orkan und zehn Meter hohen Wellen mehr oder weniger Normalzustand. Routine eben, ganz so wie Navigieren oder Segel reffen im Grunde schon automatisiert sind".

 

Den Kern des Orkantiefs im Südatlantik hat Jesse durch die vorausschauenden Wetterbeobachtungen zwar vermeiden können. Die Ausläufer hat sie allerding erwischt - mit immer noch über 40 Knoten Wind. Geschätzt. Denn der Orkan hat unlängst ja ihre Windmessinstrumente weggerissen. "Geschätzt" heißt auf englisch "estimate" - und Jessica nennt es scherzhaft "Jess-timate".

Sie schreibt, dass sie jetzt nach dem Sturm direkten Kurs auf das Kap der Guten Hoffnung, die nächste große Herausforderung ihrer Reise, nimmt. "Ich werde ausreichend Abstand zur Südspitze Afrikas halten", sagt Jesse.


 

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