BMW ORACLE gewinnt das erste Rennen
Regatta | 13.02.2010 - 04:22:22

Um 14 Uhr 35 erfolgte endlich der Startschuss zum ersten Rennen des 33. America´s Cups. Das BMW ORACLE Team konnte das erste Rennen souverän für sich entscheiden und zeigte das wahre Geschwindigkeitspotential des riesigen Hightech Trimarans mit seinem futuristischen Flügelsegel.
Über 11.000 Online Regattafans verfolgten den Start und den Verlauf der ersten Wettfahrt an ihren Computerschirmen via Live-Stream. Gleich zu Beginn kam es in den letzten Minuten vor dem Startsignal zu einer heiklen Situation, die sowohl Kommentatoren als auch Zuseher aufschrecken ließ. BMW ORACLE war mit Racing Skipper James Spithill am Steuer auf Backbordbug mit Wegerecht unterwegs und zwang Alinghi zum Ausweichen. Beim folgenden Manöver kamen sich die beiden Rennyachten bedrohlich nahe. Die Entscheidung der Jury folgte prompt und verhängte einen Strafkringel für Alinghi mit der Begründung das Schweizer Schiff habe sich nicht frei gehalten.
Alinghi konterte mit einer geschickten Wende in den letzten Sekunden vor dem Startschuss und konnte als erstes Boot über die Startlinie segeln, BMW ORACLE folgte 600 Metern dahinter. In den weiteren Verlauf des Matches konnten die Amerikaner mit ihrem Trimaran USA jedoch den Rückstand vollständig aufholen und aufgrund der höheren Schiffsgeschwindigkeit von bis zu 29 Knoten und dem höheren Winkel zum Wind die Führung übernehmen. Nach 20 Seemeilen, an der Luvtonne lag die Alinghi 5 bereits 3 Minuten und 21 Sekunden hinter dem Gegner. Auf den darauf folgenden 20 Seemeilen vor dem Wind konnte BMW ORACLE Racing den Vorsprung kontinuierlich ausbauen. Das Ziel erreichten die Amerikaner mit 15 Minuten und 28 Sekunden Vorsprung vor dem Schweizer Team.
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