
“Ruhige See und Sonnenschein machen mich seit ein paar Tagen restlos glücklich – wenn nur unsere Geschwindigkeit etwas besser wäre. Ich habe mein Toughbook ins Cockpit geholt und genieße mein Büro am Wasser”, meldet die 16jährige Schülerin Jessica von ihrer Solo-Weltumsegelung.
Diese Traumbedingungen zum Segeln haben aber auch Nachteile, weiß Jesse zu berichten: „Wir dümpeln zeitweise mit gerade etwas mehr als drei Knoten dahin und ich bin einfach zu faul, ununterbrochen zu trimmen und das Letzte aus dem Schiff zu holen. Sollte ich jemals ein großes Rennen mitfahren, muss ich diese Einstellung wohl leider ändern, weil ich sonst jedesmal auf den letzten Platz zurückfallen würde, sobald die Sonne scheint.“
Wenig später kam wieder stärkerer Segelwind. Jessica: „Aber leider genau aus SE und somit auf die Nase. Deshalb kann ich keinen direkten Kurs auf das Kap der Guten Hoffnung anlegen. Heute oder morgen werden wir auch den Nullmeridian queren. Ich kann es kaum erwarten, wieder in der östlichen Hemisphäre anzukommen. Erst dann werde ich mich richtig auf dem Heimweg fühlen“.
Den ganzen Nachmittag wurde die PINK LADY von zwei Blaufischen begleitet. Jessica: „Die haben ununterbrochen am Unterwasserschiff herum geknabbert. Schön, dass es jemanden gibt, der den Bewuchs entfernt. Fast wie in einer Waschstraße“.
Jessicas aktuelle Position
