Der Cup geht an BMW ORACLE

Regatta | 15.02.2010 - 00:20:38

Alinghi wurde zu Beginn des Rennes gleich mit einer Strafe belegt, weil sie sich beim fünf Minuten Signal auf der falschen Seite der Startlinie befand. Nach dem Start um 16 Uhr 30 ersegelte Alinghi zwar anfänglich die Führung, während des Rennens war aber bald alles klar, BMW ORACLE hatte das schnellere Boot und konnte das Match der Giganten dominieren.

 
Nach den üblichen Startverschiebungen wurde das zweite Rennen des 33. America´s Cups um 16 Uhr 30 endlich von Wettfahrtleiter Harold Bennett gestartet. Nachdem Alinghi von den Jurys eine Strafe für die Position zur Startlinie in der Vorstartphase aufgebrummt wurde gingen die Hightech-Racer über die Startlinie. Kurz nach dem Start konnten die Schweizer wegen einer günstigen Winddrehung die Führung übernehmen, die sie auf dem gesamten Schlag verteidigen konnten.
 
 
Kurz vor der Wendeboje konnte BMW ORACLE durch ein geschicktes Manöver die Karten neu mischen, den Spieß umdrehen und die Bahnmarke 28 Sekunden vor den Konkurrenten passieren. Auf dem zweiten Schlag konnte sich der Trimaran von BMW ORACLE Racing deutlich von der Alinghi 5 absetzen und baute ihre Führung auf 2 Minuten und 44 Sekunden ausbauen. Während des Rennens setzte Alinghi eine rote Protest Flagge am Heck. Wegen der höheren Bootsgeschwindigkeit und dem exakteren Kurs segelte BMW ORACLE Racing auch bei dem zweiten Rennen vor dem bisherigen Titelverteidiger Alinghi über die Ziellinie. Wegen des von Team Alinghi erhoben Protests im zweiten Rennen ist das Ergebnis noch nicht offiziell.
 
 
 
Quelle BMW ORACLE RACING, Bilder: Gilles Martin-Raget 
 
 
 
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