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Vendée Globe Drama: Was passiert mit der Yacht?

Regatta | 20.12.2008 - 11:24:12

Günstige Bedingungen haben es ermöglicht, dass die Fregatte HMAS ARUNTA der Australischen Marine schon am Samstag um 09:30 Uhr bei der Yacht GENERALI des verunglückten Vendée Globe Soloseglers Yann Eliès eintraf und mit den Rettungsmaßnahmen beginnen konnte. Folgende Vorgangsweise ist nach dem Abbergen des Schwerverletzten vorgesehen:

 
 

An Bord der Fregatte werden zivile Mediziner den Patienten behandeln. Das Schiff der Navy ist mit einem voll funktionstüchtigen Operationssaal ausgestattet, so dass ein eventuell sofort  notwendiger chirurgischer Eingriff sofort vorgenommen werden kann. Geplant ist, Yann in die Militärklinik nach Perth zu transportieren. Alle Bergungsmaßnahmen sind eingehend zwischen den Managern des Generali Sailing Team, dem Konstrukteur der Yacht, der Rennleitung und der Royal Austrralian Navy besprochen und abgeklärt.

Die Open 60 GENERALI wird nach der Abbergung des schwerverletzten Skippers sich selbst überlassen. Ihr Kurs und ihre Position wird allerding genauestens von den Vendée Globe Renndirektoren überwacht. Das Großsegel wird dreifach gerefft stehen gelassen, die Fock wird geborgen. Alle Türen und Öffnungen werden verschlossen und das Ruder festgelascht, damit das Schiff driften kann.
Als neue Crew werden derzeit Jean-Baptiste Epron und Philippe Laot vom Team Generali nach Australien geflogen. Ein Motorschiff wird sie zur verlassenen GENERALI bringen, die sie dann nach Süd Australien segeln sollen.
 
 
Weitere Informationen
 
Thomas Dobernigg für OCEAN7 Online

 


 

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