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Palma-Weltcup, 49er bleiben auf Kurs

Regatta | 01.04.2010 - 09:03:22

Während Nico Delle Karth und Niko Resch, Österreichs 49er Asse zielstrebig auf das Medal Race zusteuern, musste der Rest der OeSV-Flotte am ersten Finaltag der Trofeo S.A.R. Princesa Sofia Mapfre vor Palma Federn lassen. Die Medal Race Entscheidungen werden am Karfreitag ausgesegelt.

 
Nico Delle Karth und Niko Resch segeln auch nach dem ersten Finaltag vor Palma auf Medal Race Kurs. Die Vize-Weltmeister von 2007 und aktuelle Nummer drei der Welt, blieben zwar teilweise unter ihren Möglichkeiten, verteidigten aber mit zwei 13. Rängen sowie den Plätzen 6 und 10 souverän ihre vierte Position. „Der Rückstand auf die Top 3 ist größer geworden, dass ist ärgerlich, auf der anderen Seite ist uns von hinten keiner wirklich näher gekommen. Wir haben punkto Medal Race nach wie vor ganz gute Karten, die Sache bleibt auf jeden Fall spannend.“ Es stehen in der 49er Klasse bis zu vier abschließende Final-Wettfahrten auf dem Programm, Thomas Zajac und Thomas Czajka ließen mit einem dritten Platz abermals aufhorchen und rangieren zwischenzeitlich an 21. Position.
 
 
Der Rest der heimischen Flotte hatte einen weniger guten Tag zu verzeichnen. Das Ticket für Karfreitag, an dem die zehn besten pro Klasse um den Weltcup-Sieg segeln, ist in weite Ferne gerückt. Matthias Schmid und Florian Reichstädter kamen in allen drei Wettfahrten unter die Räder und rangiert lediglich auf Platz 32. „Es scheitert zwar an Kleinigkeiten, aber im Moment läuft einfach nichts zusammen“, lässt Schmid seinem Frust freien Lauf. „Wenn nichts passt, fehlt auch das nötige Glück, die Regatta stand für uns von Anfang an unter einem schlechten Stern, das müssen wir leider zur Kenntnis nehmen.“
 
 
Ganz bitter verlief das Business auch für Andreas Geritzer, der in den ersten beiden Finalwettfahrten ebenso viele Disqualifikationen wegen Frühstarts ausfasste. „Beim ersten Mal bin ich von hinten angeschoben und über die Linie gedrückt worden, beim zweiten Mal habe ich zu früh angezogen“, kommentierte der Neusiedler die Fehlstarts, die ihn auf Platz 29 zurückwarfen. „Der Traum vom Medal Race ist für mich wohl ausgeträumt, trotzdem oder gerade deshalb möchte ich eine ähnlich überzeugende Leistung wie in den Tagen zuvor erbringen.“
 
 
Florian Raudaschl muss das Medal Race ebenfalls abhaken. Der Wolfgangseer hat sich einen Darm-Virus eingefangen und gab nach einer Wettfahrt (Rang 14) aufgrund schwerer Magenkrämpfe auf. „Mir ging es schon in der letzten Nacht miserabel, ich fühle mich hundeelend, bin bitter enttäuscht und für morgen skeptisch. Sollte es mir nicht deutlich besser gehen, ist an Segeln nicht zu denken.“   
 
Die Medal Race Entscheidungen werden am Karfreitag ausgesegelt.
 
Zwischenstand nach dem 4. Tag:
 
49er (61 Teams, 10 Wettfahrten, 1 Streicher)
1
Emmanuel Dyen/Stephane Christidis
FRA
26
4
Nico Delle Karth/Niko Resch
AUT
58 (2,9,2,1,8,7,13,(13),6,10)
21
Thomas Zajac/Thomas Czajka
AUT
118 (1,(OCS),5,RDG,17,12,21,22,24,3)
 
470er (100 Teams, 6 Wettfahrten, 1 Streicher)
1
Kliger Gideon/Sela Eran
ISR
23
32
Matthais Schmid/Florian Reichstädter
AUT
118 (28,4,18, 13,(30),27,28)
75
David Bargehr/Lukas Mähr
AUT
169
 
Laser (131 Starter, 6 Wettfahrten, 1 Streicher)
1
Javier Hernandez
ESP
28
29
Andreas Geritzer
AUT
95 (12,2,13,1, OCS, (OCS)
 
 Finn (52 Starter, 5 Wettfahrten, 1 Streicher)
1
Rafael Trujillo
ESP
16
27
Florian Raudaschl
AUT
99 (24,7,14,DNF,(DNC)
 
 
 
Quelle und Bilder Dominic Marsano

 


 

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