
Round Palagruža Cannonball 2010: Countdown für den Start
Regatta | 04.04.2010 - 04:34:13

Die internationale Langstreckenregatta „Round Palagruža Cannonball“ startet am Ostermontag dem 5. April 2010 von Biograd in Kroatien. Das Teilnehmerfeld umfasst 30 Schiffe, die in drei Klassen um den Sieg auf dem knapp 400 Seemeilen umfassenden Rundkurs kämpfen. Die Bootspositionen können über ein professionelles Trackingsystem verfolgt werden.
Start der anspruchsvollen Offshore-Regatta wird, so es der Wind zulässt, am Ostermontag um Punkt 12:00 sein. Die knapp 400 Meilen lange Nonstop-Route führt die Yachten zuerst kurz nach Norden über Dugi Otok. Nächster Wegpunkt ist die Durchfahrt zwischen den Inseln Vis und Biševo. Dann müssen die Yachten die Insel Palagruža umrunden bevor es rund Mljet und über Korčula und Hvar zurück nach Biograd geht. Gestartet wird in drei Klassen. Die schon bewährten Typen Bavaria 42 match und Dufour 44 performance sind mit 19 bzw. neun Yachten am Start. Als „Gäste-Klasse“ fahren heuer erstmals auch zwei Class 40 Boote mit. In der 42match Klasse dürfen bis zu vier verschiedene Vorsegel zum Einsatz kommen, eine für Charterregatten ungewöhnliche Regelung.
„Wir haben dieses Jahr ein paar Neuerungen für die Regatta eingeführt“, berichten die beiden Organisatoren Miša Strobl und Ronnie Zeiller. „Die Dufour 44 performance dürfen heuer mit einer 160% Genua fahren, damit sich von der Geschwindigkeit her mit den Bavarias besser mithalten können.“ Von den größeren Vorsegeln, versprechen sich Teilnehmer und Veranstalter mehr Wettkampf durch ein dichteres Regattafeld. Zudem wurde der Start um einen Tag nach hinten verlegt. So haben die Crews noch mehr Zeit, sich und die Yachten vorzubereiten. Wer die Regatta von zu Hause aus verfolgen will, kann auf www.followmyroute.com/rpc2010 außerdem auf ein professionelles Trackingsystem zugreifen. Eine Möglichkeit, die auch für die Skipper eine interessante taktische Hilfe bietet. Bewährt hat sich in den Vorjahren schon die Begleitung der Regatta durch den Verein „Safety-Team“ und Herbert Koblmiller von der Seefunkschule. Die Regatta wird von einem Notarzt, Sanitätern und Tauchern begleitet, damit im Zweifelsfalle schnelle Hilfe möglich ist.
Quelle Jutta Mosbach, Bilder Roland Graf sail attack
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