
Drama im Golf von Mexiko VIDEO
Ocean | 24.04.2010 - 04:55:06

Die Erdölplattform Deepwater Horizon, die nach einer schweren Explosion in Flammen stand ist nun im Golf von Mexiko etwa 50 Seemeilen vor der Küste des US-Bundesstaats Louisiana gesunken. Nun droht der Region eine Katastrophe durch das austretende Erdöl. Mehrere Versuche das Leck zu schließen sind fehlgeschlagen.
Die im Golf von Mexiko stationierte Bohrplattform Deepwater Horizon, die auf den Einsatz an besonders tiefen Bohrstellen auf fast 2.500 Metern Wassertiefe spezialisiert ist, hat sich nach einem Brand am 21.April 2010 eine schwere Explosion ereignet. Nun ist der 121 mal 78 Meter große Stahlkoloss etwa 50 Seemeilen vor der Küste Louisianas gesunken. Die Brandursache konnte bisher noch nicht geklärt werden. Der größte Teil der Crew konnte nach dem Ausbruch des Feuers, teilweise verletzt geborgen werden, für elf Besatzungsmitglieder scheint aber jede Hilfe zu spät zu kommen, es wird von der US-Küstenwache befürchtet, dass die Vermissten Arbeiter nicht mehr lebend gefunden werden können. Nun droht der gesamten Region eine Ölkatastrophe, da aus der Bohrstelle in über 1000 Metern Tiefe ununterbrochen Erdöl austritt und die Plattform selbst große Mengen Dieseltreibstoff an Bord hatte.
| Empfehlen | 3.705 Klicks | Gernot Weiler |
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| Name | Text |
| Perfuga |
Anatomie einer Bohrinsel Wäre es eventuell möglich, eine Darstellung, wie so eine Bohrinsel unter dem Wasser aussieht, hier herein zu stellen? Wie bleibt so eine schwimmende Bohrinsel eigentlich am Platz und wie sieht ein Bohrer aus, der in 1000 Metern Tiefe bohrt? Kommentar melden | 24.04.2010 - 19:52:33 |
| LowTech |
Hallo Perfuga, Kommentar melden | 26.04.2010 - 21:19:03 |
| Perfuga |
Hallo LowTech! Kommentar melden | 27.04.2010 - 19:23:50 |