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Frankreich Weltcup: Erfolgreiche Spätschicht

Regatta | 29.04.2010 - 10:34:49

Österreich Segler zeigen sich zu später Stunde, bei der 42. Semaine Olympique Francaise vor Hyeres hellwach, wo die OeSV-Flotte dank Zajac & Czajka den dritten Tagessieg einfuhr und in zwei Klassen ganz vorne mitmischt. Wie die 49er Neueinsteiger rangiert auch Routine Andreas Geritzer auf Platz drei, Delle Karth und Resch sind ebenfalls noch im Spiel.

 
Auch der vierte Segeltag vor Hyeres war zunächst nichts für schwache Nerven oder schwere Jungs. Der Wind ließ wie in den Tagen zuvor zu wünschen über und wehte, wenn überhaupt, äußerst schwach. Die Qualifikationsrunde wurde mit vier Wettfahrten und somit ohne Streichmöglichkeit beendet, etliche Top-Teams fielen um die Finalteilnahme um. Begleitet von einer abendlichen Brise wurden die Gold Fleets der einzelnen Klassen je zweimal um den Kurs gejagt, neben Routine Andreas Geritzer der weiterhin auf Podestkurs segelt, vermochten Thomas Zajac und Thomas Czajka neuerlich zu überraschen. Die Tornado Um- und 49er Neueinsteiger schafften nach Palma den zweiten Tagessieg ihrer noch jungen Skiff-Karriere und liegen nach sechs Durchgängen sensationell an dritter Stelle. „Das Bootshandling ist bei wenig Wind einfacher und dass wir gut segeln können haben wir bereits auf zwei Kufen bewiesen. Der Blick auf die Ergebnisliste ist einfach geil, freut uns natürlich extrem, aber noch ist der Weltcup nicht zu Ende. Wir haben gerade mal zehn Punkte Vorsprung auf die Elfplatzierten, das ist genau genommen nichts.“
 
 
Ähnlich beurteilt Nico Delle Karth die Ausgangsposition. Nach den Plätzen 12 und acht rangieren der Tiroler und sein Kärntner Vorschoter auf Platz zehn, „da ist noch alles möglich. Die Verhältnisse waren am Abend erstmals fair, wir haben es leider nicht optimal erwischt, sind aber noch voll im Rennen.“ Der morgige Tag, an dem noch drei Wettfahrten folgen, eher die Medal Race Karten vergeben werden, verspricht ordentlich Spannung.
 
 
Andreas Geritzer, der auch heute faire Bedingungen erwischte, darf mit seiner Zwischenbilanz ebenfalls zufrieden sein. „Es ist zum Teil ein Poker wo gute Nerven gefragt sind. Ich habe meine Chancen bisher gut verwertet und hoffe natürlich, dass es so weiter geht.“
 
 
Matthias Schmid und Florian Reichstädter schafften den Einzug in die Goldflotte nicht und segeln um die Plätze 46-90, Florian Raudaschl rangiert in der Finn Klasse nach sechs Durchgängen und zwei Frühstarts auf Platz 44.
 
 
Zwischenstand Semaine Olympique Francaise
 
Laser (150 Teilnehmer, 6 Wettfahrten)
 
1
Paul Goodison
GBR
21
3
Andreas Geritzer
AUT
30 (1,(12),3,8,11,7)
 
49er (58 Mannschaften, 6 Wettfahrten)
 
1
Paul Brotherton/Mark Asquith
GBR
14
3
Thomas Zajac/Thomas Czajka
AUT
30 (4,8,(15),1,3,14)
10
Nico Delle Karth/Niko Resch
AUT
40 (8,11,1,(DNF),12,8)
 
470er (5 Wettfahrten)
 
1
Nicolas Charbonnier/Baptiste Meyer
FRA
13
66
Matthais Schmid/Florian Reichstädter
AUT
98 (8,42,7,41,(OCS)
84
David Bargehr/Lukas Mähr
AUT
180 (43,(OCS),41,30,20)
 
Finn (52 Starter, 5 Wettfahrten)
 
1
Marin Misura
CRO
18
44
Florian Raudaschl
AUT
141 (BFD,(BFD),32,31,25)
 
 
 
Quelle und Bilder Dominic Marsano

 


 

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