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AASW: Die Menschen im Hintergrund

People | 19.04.2016 - 11:22:58

Manche drängen sich gerne ins Rampenlicht, um Erfolge zu ernten, für die sie kaum etwas geleistet haben. Andere wieder arbeiten still und bescheiden im Hintergrund. Um die geht es in dieser Geschichte.

Der Innovator.

Fritz Abl ist der „Vater“ der Alpe Adria Sailing Week. Ohne ihn gäbe es diese größte Regatta in der Adria für Fahrtensegler inklusive dem legendären „Austria Cup“ in der Einheitsklasse nicht. Auch nicht das gesamte gesellschaftliche Drumherum, das diese Veranstaltung bietet. In diesem Jahr in Punat vom 22. bis 26. Mai.

Für 2016 hat Fritz Abl etliche Neuerungen geplant. Eine der Wichtigsten: Statt dem längst nicht mehr zeitgemäßen täglichen, gedruckten OCEAN7-Newsletter mit Geschichten, G'schichtln und Fotos rund um die AASW, steuert Fritz seine AASW 2016 geradlinig in eine digitale Zukunft. Fritz Abl berichtet: „Es wird einen interaktiven Blog geben, bei dem in Echtzeit und im Sekundentakt Teilnehmer von ihren Yachten und direkt von der Regattabahn und auch die Wettkampfleitung direkt Kurztexte, Fotois und Videos platzieren können. Ergänzt wird das durch redaktionelle Interviews mit interessanten Personen vor Ort und mit den jeweiligen Ergebnissen. Redaktionell wird der Blog vom OCEAN7-Team betreut“.

Der Macher.

Gottfried „Titzl“ Rieser organisiert alle Überstellungstörns. Ohne seinen Einsatz wäre es unmöglich, die Einheitsklasse in diesem Umfang mit insgesamt 17 Schiffen umzusetzen. Welche organisatorischen Hürden es für ein derart großes Projekt zu überwinden gibt, schildert Titzl so: „Jede Überstellungscrew besteht aus jeweils vier Personen. Es muss ein erfahrender Skipper an Bord sein, die Transfers erfolgen gemeinschaftlich mit einem Bus. Aber der Teufel steckt im Detail! Beispiel Kautionsversicherung: Die Regattayachten werden von drei Skippern verantwortlich gesegelt – die Crew, die die Yacht zur Regattabahn überstellt; die Regattacrew, und dann die Crew, von der die Yacht wieder zurück an den Stützpunkt gebracht wird. Die erste Crew hinterlegt die Kaution von immerhin 3.000 Euro und schließt eine Versicherung ab. Die Regattacrew ersetzt die Versicherungsprämie und die Rücküberstellungscrew regelt den eventuell entstandenen Schaden vor Ort“. Nebenbei sei noch erwähnt, dass Titzl Rieser mit seiner Crew Sieger des Austria Cup 2012 war. Das verpflichtet!

Der Mentor.

Austria Cup-Sieger Reinhart Kerndle coacht eine Jugendcrew. Binnen kürzester Zeit hat er es geschafft, das Kärntner Jugend-Racingteam Libra zusammenzustellen. Er selbst wird als erfahrener Senior – oder besser als Mentor – mit Rat und Tat mit an Bord sein. Er sagt: „Für mich ist Segeln Grund zur Freude – und diese Freude weiterzugeben. Am liebsten an unsere Jugend. Jedes Teammitglied kann darauf vertrauen, dass ich ihm zur Seite stehen werde, von der Vorbereitung bis ins Ziel. Ich werde aber nur dort erscheinen, wo es nötig ist“.

Mehr über diese drei Leistungsträger der AASW 2016 und viele weitere interessante Repoprtagen, Informationen und Testberichte lesen Sie, liebe Besucher von OCEAN7 Online, in der aktuellen Ausgabe 03/2016 von OCEAN7. Hier können Sie die günstig im Abo bestellen: abo@ocean7.at

 


 

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