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Ein Netz für Notfälle

Service | 03.04.2018 - 03:01:38

Dass selbst die Besten der Besten vor Unglück nicht gefeit sind, zeigt uns das traurige Beispiel in Person des John Fisher, der im Rahmen des Volvo Ocean Race unter widrigsten Bedingungen über Bord gegangen ist und nicht gerettet werden konnte. Die Trauer sitzt tief und als Skipper stellt man sich zwangsläufig auch die Frage, was das Team hätte tun können, wenn sie ihn doch noch gesichtet hätten. Wie an Bord bekommen, wo er binnen Minuten sein Bewusstsein im eiskalten Wasser verloren hätte? Wie bergen? Erinnerungen an den Skipper-Med-Kurs kommen hoch…, Kälteschock, waagrechte Bergung unbedingt erforderlich…
So viel gelernt, so viele MOB-Manöver geübt, und doch stellt sich die Frage: "Wie bekäme ich ein über Bord gegangenes Crew-Mitglied sicher aus dem Wasser?
Da fällt mir Hermann Cisar vom Yacht Club Austria ein, der mir auf der Boot Tulln das Pob-Net Maritime Rescue-System und seine Funktionsweise gezeigt hatte.

Leichter Fang
Das sich mit nur einem Handgriff entfaltende Netz erinnerte mich im einsatzbereiten Zustand an eine Reuse. Wirft man sie über die über Bord gegangene Person (die bewusstlos ist oder nicht) und belegt sie an einer Fall, so kann praktisch schon einer Person allein das gelingen, was man nur aus der grauen Theorie kennt: die sichere Bergung einer ev. bewusstlosen und/oder unterkühlten Person in der Horizontalen aus dem Wasser, auch bei rauer See.
Für John Fisher wäre wohl jede Hilfe zu spät gekommen, aber ein Normalverbraucher wie ich hätte gerne einen praktikablen Plan B, wenn Plan A (strikte Gurtepflicht bei Nacht und/oder Seegang) situationsbedingt nicht greift oder ein anderes Unglück mich streift.



www.pob-net.com


 

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PANTAENIUS