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WETA – eine Klasse für sich

People | 24.07.2017 - 09:26:39

Nach dem Aus der Segelbewerbe für die Paralympics Tokyo 2020 hat die World Sailing Federation die Ärmel hochgekrempelt und frischen Wind in die Para-Segelsport-Szene gebracht. Mit dem Ziel, Segeln ab 2024 wieder salonfähig für die Paralympischen Spiele zu machen.
Zu diesem Zweck hat man sich umgesehen und den WETA 4.4 aus Neuseeland ins Auge gefasst. Kein Wunder, lässt sich doch der von Roger und Chris Kitchen in Neusseland entwickelte Trimaran mit minimalem Aufwand auf Para-Sailing tunen. Durch das geringe Eigengewicht und einer Segelfläche von 11,5 m² + 8 m² Rollgenaker ist der WETA 4.4 sowohl bei Leichtwind als auch bei stärkerem Wind wunderbar segelbar, das hat sich auch in der Para-Segler-Szene herumgesprochen – zuerst natürlich bei den Neuseeländischen Para-Soilor-Profis Chris Sharp and Andrew May.

Am 2. April war es nun auch bei uns in Österreich soweit: der erste WETA 4.4 Trimaran für den Para-Sailing Bereich wurde am Neusiedlersee an Edmund Rath (Paralympic-Teilnehmer Peking 2008 und London 2012) übergeben. Herbert Wied (GF Multihull Sailing, Generalimporteur für Österreich, Deutschland und die Schweiz) half auch gleich beim Zusammenbau, bis der Trimaran fertig aufgeriggt zu Wasser gelassen wurde.
„Mit Rollfock und Rollgenaker ausgestattet ist dieser Trimaran „supereasy und trotzdem superspeedig zu segeln – für mich ist der WETA 4.4 Tri die neue Formel 1 im Para-Segelsport“ so Edmund Rath.


WETA Para-Segler Edmund Rath. Mit an Bord: Herbert Wied (GF Multihull Sailing).
Foto: Irmi Fuchsberger

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